1. Home
  2. Style
  3. Beauty
  4. Sommerakne: Woher sie kommt und was man dagegen tun kann

Sommerakne is real

Hailey, nicht alle bekommen am Strand reine Haut

Hailey Bieber erzählt auf Instagram gerade fröhlich, dass sich ihre Haut in den Ferien so gut anfühlt wie nie. Leider geht das nicht all ihren Followern gleich.

Placeholder

Samtig-weiche Haut dank Sommer-Sonne? Für Hailey Bieber, 23, wird das gerade wahr.

WireImage,

Sommer, Sonne, Meersalz – für einige, darunter auch Ms Bieber, ist dieses saisonbedingte Trio das absolute Nonplusultra für porenfreie Haut. Via Instagram-Story schreibt das Model gerade sogar:

«Meine Haut sieht immer am besten aus, wenn ich Zeit am Meer verbringe.»

Klar, Meersalz ist ein natürliches Peeling, das tatsächlich abgestorbene Schüppchen entfernt. Und dem hat die eine oder andere von uns in den Ferien sicher auch babyweichen Wangen zu verdanken.

Das Problem: Nicht allen Frauen geht es damit gleich – und so auch nicht allen Followern von Hailey.

Mehr für dich

Zur Aufklärung: Statt makelloser Glätte wölben sich im Gesicht so mancher momentan nämlich schmerzende Unreinheiten. Die Sommerakne, auch Acne aestivalis genannt, breitet sich gemeinerweise genau dann aus, wenn andere von einem tiefbraunen und makellosen Teint profitieren. Warum? Wer sich mit gar keinem oder zu fettigem UV-Schutz in die Sonne knallt, muss damit rechnen, dass die Haut empfindlich auf die ersten UVA-Strahlen reagiert. Genau die greifen dann unsere Zellen an. Um dem entgegenzuwirken, bildet der Körper Fette. Wer ohnehin schon unter fettiger Haut leidet oder sehr reichhaltige Sonnencreme verwendet, riskiert eingewachsene Haare, verstopfte Poren und Entzündungen.

Vorbereitung ist das A und O

Gibt es denn überhaupt eine Lösung oder haben die Betroffenen einfach Pech gehabt? Letzteres ist zum Glück nicht der Fall. Alle, die sich am Strand in Zukunft mit etwas anderem als ihrer Sommerakne beschäftigen wollen, haben die Möglichkeit, ihre Haut im Vorfeld mit Beta-Carotin(-Kapseln) auf die geballte Ladung Sonne vorzubereiten. Die Vorstufe vom Vitamin A hilft nämlich dabei, die hauteigene UV-Schutzfunktion zu stärken. Und umso stärker diese schon vor dem ersten Sonnenbaden ist, desto weniger können uns freie Radikalen am Ende etwas anhaben. Easy oder? Was ausserdem hilft, um den Körper langsam an die Sonne zu gewöhnen: In den ersten Tagen der Ferien nicht gleich von Auf- bis Untergang in der Sonne brutzeln.

Sollten bei euch trotz aller Vorbereitungen Pusteln blühen, denkt immer daran, dass ihr mit diesem «Problem» nicht alleine seid – auch wenn Models wie Hailey Bieber etwas anderes vermitteln.

Von Denise Kühn am 09.07.2020
Mehr für dich