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  5. Fusspflege im Winter: Das hilft gegen Hornhaut, Risse und Schweiss

Anleitung fürs Verwöhnprogramm

Wie wir unsere Füsse im Winter am besten pflegen

Was dick eingepackt wird, muss auch gut ausgelüftet werden. Warum unsere Füsse im Winter eine Extra Portion Aufmerksamkeit verdienen.

Nackte Frauenfüsse auf einem Sofa

Ist es draussen kalt, darf man sich drinnen auch mal frei machen. 

Getty Images/Westend61

Mit den Sandalen verschwindet im Herbst auch der Freigang für unsere Füsse. Aufgrund der Kälte stecken wir sie in Strümpfe oder Socken und lassen sie erst zu später Stunde, wenn wir zu Bett gehen, wieder (textil-) frei. Meistens sind wir dann auch zu müde, um uns intensiv mit ihnen zu beschäftigen. Die Farbe müsste wieder mal neu aufgetragen werden? Mach ich morgen, sieht ja eh keiner. Oft wird dann die Pedicure so lange hinausgeschoben, bis wir unsere Füsse kurz vor dem Spabesuch oder einem noch aufregenderem Ereignis im Schnelldurchlauf auf Präsentationsmodus herausputzen.

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Seien wir ehrlich, viel schöner wärs doch, man könnte jederzeit, ohne schlechtes Gewissen, nach unten blicken und sich erfreuen. Wir helfen euch gerne dabei. Hier die besten Tipps für gepflegte Füsse im Herbst und Winter.

1. Raus an die Luft

Wenns draussen kalt ist, verengen sich unsere Gefässe. Das betrifft vor allem die äusseren Extremitäten wie Füsse oder Hände. Die Folge: Wir packen diese dick ein. Das sorgt zwar für Wärme, verhindert allerdings auch die Luftzufuhr. Doppelt gemein: Bildet sich im zugeschnürten Schuh Schweiss, kann dieser nicht entweichen und es kann Fusspilz entstehen. Autsch und Wäh! Deshalb die erste Regel, wenn es um Fusspflege im Winter geht: Lasst euren Füssen Freiraum. Und zwar an der frischen Luft. Am besten zieht ihr dazu zu Hause einfach ab und zu die Socken aus. Auch wichtig: Nach dem Duschen die Zeheninnenräume trocken tupfen.

2. Eincremen, eincremen, eincremen

Morgens und abends solltet ihr die Füsse idealerweise eincremen. Das unterstützt die Talgproduktion und beugt trockener und rissiger Haut vor. Wer immer kalte Füsse hat, wählt eine Creme mit folgenden pflanzlichen Helfern: Eukalyptus, Rosmarin oder Lavendel. Diese Inhaltsstoffe sorgen für eine bessere Durchblutung und sorgen so für Wärme. Wer gerne dick aufträgt: Creme über Nacht, mit Bettsocken, einwirken lassen.

3. Altlasten loswerden

Was wir unserem Gesicht gönnen, sollten wir unseren Füssen nicht verwehren. Regelmässige Peelings helfen, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und zaubern eine schön weiche Haut. Bei hartnäckiger Hornhaut greift man zum Bimsstein oder wendet Tipp 4 an. Kleiner Bonus: Danach die Füsse mit ätherischen Ölen massieren. Das tut nicht nur den Füssen gut, sondern entspannt auch allgemein.

4. Ein Bad aus Essig und Zitrone

Ein Tipp gegen hartnäckige Hornhaut, direkt aus dem Küchenschrank. Was es dazu braucht: Apfelessig, Zitronensaft und Wasser. Dazu etwa 100 Milliliter Zitronensaft oder Apfelessig in eine Schüssel geben und dann knöchelhoch mit lauwarmem Wasser auffüllen. Dann die Füsse zehn Minuten darin baden. Mehr als zweimal wöchentlich sollte man das Fussbad aber nicht geniessen.

5. Fussnägel kürzen

Am besten kürzt man seine Nägel mit einer Feile. Das ist schonender als mit der Nagelschere oder einem Knipser. Denn oft entstehen bei den zwei letzteren Methoden Risse im Nagel. Nachdem die Nägel gekürzt sind, kann man die Nagelhaut vorsichtig zurückschieben.

Von lm am 26. Oktober 2021 - 07:30 Uhr
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