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  4. Hände richtig desinfizieren – diese Fehler gilt es zu vermeiden

Der Teufel lauert im Detail

Häufige Fehler beim Hände Desinfizieren

Wenn wir alle inzwischen eins aus dem Effeff beherrschen, dann ist es das richtige Waschen und Desinfizieren unserer Hände. Korrekt? Naaa, da wären wir gar nicht mal so sicher. Folgende Fehler schleichen sich in die vermeintliche Routine nämlich gerne ein.

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Ein Schuss Gel in die Hand, zack, fertig? Ganz so easy ist es eben nicht.

Getty Images

Gehört ihr auch zu den Corona-Profis, die immer Desinfektionsmittel oder -tücher parat haben, den Mundschutz schon blind und mit links perfekt positioniert ins Gesicht schnalzen lassen und die 30 Sekunden Händewaschzeit auf den Punkt verinnerlichet haben? Herzlichen Glückwunsch! Wir glauben trotzdem: Ihr macht was falsch.
Hey, nicht gleich böse werden, wir meinen es ja nur gut. Mit der Routine schleichen sich schliesslich besonders gern auch kleine Nachlässigkeiten ein. Darum hier noch mal – nur zur Sicherheit – ein Hinweis auf einige Fehler, die ihr beim Desinfizieren unbedingt vermeiden solltet.

1. Ecken und Kanten, Ritzen und Spitzen vergessen
Mit einem beherzten Schwung landet der Gel-Schwall in eurer Hand. Schnell, schnell verreiben, irgendwie weg halt, fertig. Haaalt, stopp! Geht sicher, dass ihr nicht nur die Handrücken und die Innenflächen benetzt, sondern unbedingt auch die Finger in all ihrer Länge und Pracht – vor allem die Kuppen. Ebenso wichtig: alle vier, beziehungsweise acht Finger-Zwischenräume und eure Handgelenke. 

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2. Die Ungeduld siegen lassen
In der Regel ist jedes Desinfektionsmittel mit einer empfohlenen Einwirkzeit versehen. Aus Gründen. Wer sich sofort nach dem Desinfizieren die Griffel abtrocknet oder eincremt, haut sich damit meist selbst in die Pfanne. So bewirkt das Mittel nämlich genau … gar nichts. Wenn wir gerade etwas haben, dann ja wohl Zeit. Also geduldet euch lieber eine Minute zu viel als zu wenig und lasst dem Produkt Zeit, seine Magic worken zu lassen. Dann, ja erst dann, darf nachgecremt werden.

3. Feucht-fröhlich schmieren
Ihr habt euch gerade vorschriftsmässig die Hände gewaschen und wollt mit Desinfektionsmittel auf Doppel-Nummer sicher gehen? Achtung: Es ist wichtig, das Mittel auf trockene Haut zu geben. Sind eure Hände noch nass, könnt ihr euch die Anwendung gleich sparen. Gleiches gilt für das Spülen nach dem Auftragen. Kurz: Desinfektionsmittel und Wasser sind KEINE Freunde.

4. Nicht auf Bling verzichten
Hmm jaja, auch wir tragen aus Überzeugung Schmuck und behängen uns für den Gute-Laune- und Normalitäts-Faktor oft und gerne mit unseren Lieblingsteilen. Aber Ringe, Uhren und Armreifen können sich gerade zu regelrechten Erreger-Hot-Spots entwickeln. Wetten, dass ihr die nicht nach jedem Einkauf/Gang vor die Tür abnehmt und einzeln und gewissenhaft reinigt und desinfiziert? Eben. Darum ein freundlicher Rat: Lasst den Schmuck zu Hause! Dort ist das Tragen natürlich weiterhin erlaubt bis erwünscht. Im Supermarkt, Blumenladen oder Take-Away des Vertrauens gilt: Die Risiken so gering wie möglich halten und unbehangen auftreten. Danke!

Von Style am 29.04.2020
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