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  4. Coronavirus: Self-Care-Ideen für zu Hause

Balsam für Körper und Geist

Self-Care-Ideen für die Zeit in Quarantäne

Seit etwa zwei Wochen befinden sich die meisten von uns inzwischen in den eigenen vier Wänden. Da kann einem langsam, aber sicher die Decke auf den Kopf fallen. Self-Care soll uns helfen, einfach mal «zu sein», neue Energie zu tanken – und das von innen und aussen.

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Gesichtsmaske + Salbeibündel = doppelte Self-Care. 

instagram/mayastepper

Die Augen waren noch nicht einmal geöffnet, da wusste unsere Redaktorin am vergangenen Wochenende schon, dass die Quarantäne nicht länger zu ertragen sein würde. Wir wetten, dass sie mit diesem Gedanken nicht allein war. Immerhin hocken wir wegen des Coronavirus seit sage und schreibe zwei bis drei Wochen nur zu Hause rum. Am Anfang war das ja irgendwie noch ganz nett, weil man endlich das machen konnte, wofür man ewig keine Zeit hatte. Jetzt ist langsam die Luft raus – schliesslich ist längst alles von der To-Do-Liste abgehakt. Aber wieso eigentlich ständig irgendwas erledigen? Wieso nicht einfach mal sein? Self-Care (auf deutsch «sich um sich selbst kümmern») kann Körper und Geist genau dabei helfen.

Self-Care-Ideen für den Körper

Bittersalz-Bad
Angeblich badete sich schon Königin Kleopatra vor über 2000 Jahren regelmässig in Epsom Salt. Was das spezielle Salz kann? Vorne weg: Es lindert Muskelkater. Vor allem jetzt, wo wir plötzlich regelmässig Zeit für schweisstreibende Workouts haben, kann das schnell von Vorteil werden. Zudem soll der Stoff Stress reduzieren, Giftstoffe aus unserem Körper ziehen, Entzündungen hemmen und Fersensporn lindern. Und alles, was wir dazu machen müssen, ist, uns in eine warme Badewanne zu legen? Also wir lassen dann mal Wasser ein …

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Face Massage
Die Chance, sich demnächst in die Hände eines Facial-Profis begeben zu können, ist in der nächsten Zeit eher gering. Darum raten wir: einfach selbst zu einem werden. Eine Gesichtsmassage eignet sich für zu Hause besonders gut. Die wirkt nämlich nicht nur entspannend, unser Teint darf sich bei regelmässigem Kneten über mehr Spannkraft und Glow freuen. Wie easy so eine selfmade Massage geht, zeigen wir euch hier.

(DIY-)Gesichtsmasken
Mal ehrlich, wie oft haben wir uns schon eine Maske aufgetragen, ohne danach wirklich eine Veränderung gesehen zu haben? Um neben dem angenehmen Gefühl tatsächlich auch unsere Haut profitieren zu lassen, können wir uns zu Hause ganz einfach selbst eine individuelle Mischung anrühren. Ob ihr nun Pickel, Mitesser oder Puffy Eyes loswerden wollt, die Anleitung zur jeweiligen Textur findet hier unter diesem Link – einfacher gehts nicht.

Abwarten und (Kamillen-)Tee trinken
Es wusste schon die Oma: Kamillentee ist ein wahres Wunderelixier. Er hilft nämlich nicht nur gegen Magen-Darmbeschwerden, das Heissgetränk kann auch sonst ganz schön viel. Vor allem in Krisenzeiten wie diesen, können unsere Gedanken schon mal schnell von Ängsten geplagt sein. Das in der Blüte enthaltene Apigenin wirkt wie ein leichtes Schlafmittel und lässt uns all die Sorgen für einen Moment vergessen und entspannen. Ausserdem löst die aufgebrühte Kamille Periodenkrämpfe und sagt kleinen Unreinheiten und Pickeln den Kampf an. Tja, Oma knows best.

Self-Care-Ideen für den Geist

Weissen Salbei räuchern
Getrocknete Salbeibündel sind DER Like-Garant auf Insta. Wird dort das perfekt inszenierte Stillleben präsentiert, findet man neben der Duftkerze und dem getrockneten Blumenstrauss fast immer auch das in einer wunderschönen Schale gebettete Salbeibündel. Dabei kann das viel mehr als nur hip aussehen. Schon bei den Indianern nutzte man die Kraft des Rauches, um negative Energien zu vertreiben. Heute verwenden ihn viele zur Stressbewältigung, bei Konzentrationsschwierigkeiten oder als Stimmungsaufheller. Für alle, die noch nicht so überzeugt sind: Ausprobieren geht bekanntlich über Studieren – die Zeit hätte man ja jetzt.

Meditieren
Mindestens genauso angesagt ist das Meditieren. Nicht zu Unrecht. Denn um einfach mal alle Gedanken und Sorgen auszuschalten, gibt es keine bessere Methode. Doch was müssen wir als Anfänger eigentlich beachten und vor allem, welche Meditationsart passt überhaupt zu einem? In unserem Guide klären wir auf.

Malen
Nicht umsonst verschreiben Psychologen ihren Patienten oft Maltherapien. Durch die Farben und die Auseinandersetzung mit Formen erhält man unterbewusst ganz neue Lösungs- und Handlungsansätze und fördert die Kreativität. Burnouts und Ängsten kann so vorgebeugt werden – sie können sogar geheilt werden. Auch uns tun Pinsel, Farbe und Leinwand jetzt gut. Keine Sorge, dabei muss nicht zwingend ein wunderschönes Gemälde entstehen. Beim Malen ist vor allem der Weg das Ziel.

Pflanzen ziehen
Neue Hobbys zu finden, die einen von innen erfüllen, ist jetzt verdammt wichtig. Unser Redaktions-Tipp: Pflanzen aus Essensresten ziehen. So umgeht man nicht nur sinnlosem Food Waste – den kleinen Sprösslingen beim Waschen zu zusehen, zaubert einem wirklich täglich ein Lächeln aufs Gesicht. Und die Zucht ist gar nicht schwer. Bei welchen Resten es sich besonders lohnt? Hier entlang.

Von Denise Kühn am 31.03.2020
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